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Unsere Schulgeschichte

Aus einer Aktennotiz der Stadt Heilbronn ist zu entnehmen, dass im Jahr 1972 Besprechungen zum Sonderschulwesen stattfanden. Bereits damals wurde über eine „Sonderschule für geringeren Grades sehbehinderte Kinder“ gesprochen.


Am 1. August 1979 wurde auf der Grundlage einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen Stadt- und Landkreis Heilbronn in Heilbronn eine Sehbehindertenschule mit Grundschulstufe eingerichtet. Träger der Schule war damals die Stadt Heilbronn. Diese stellte der Schule Räumlichkeiten in der ehemaligen Mörike-Realschule zur Verfügung, in der gleichzeitig auch die Schule für Sprachbehinderte neben Klassen eines Gymnasiums und der Musikschule untergebracht waren.

Dieses Gebäude reichte aber schon nach wenigen Jahren für die expandierenden Schulen nicht mehr aus. Nachdem eine Überprüfung ergeben hatte, dass sich kein bereits bestehendes Gebäude als Schulgebäude für die Sehbehindertenschule eignete, beschloss der Landkreis einen Schulneubau. Kaum vier Jahre vergingen, bis auf dem Gelände der Stadt ein neues Schulgebäude entstand und die Schulträgerschaft zum 1. August 1991 wechseln konnte.

Hermann-Herzog-Schule Heilbronn

Ab Schuljahr 1982 / 1983 nahm auch die Beratungsstelle ihre Arbeit auf, und ein Kindergarten für Sehbehinderte konnte ebenfalls eingegliedert werden. Im selben Jahr erhielt die Schule ihren Namen: Hermann-Herzog-Schule.

Hermann Herzog (1876-1960) war Wegbereiter und Gründer der ersten Sehbehindertenschule in Deutschland. Sie entstand 1919 in Berlin. Von der Berliner Schule und der Konzeption Hermann Herzogs gingen Anregungen für neu einzurichtende Schulen im In- und Ausland aus.

sehbehinderte, lebensfrohe Kinder bei Aktivitäten, die das Sehen fördern