Farbe wählen!

Was bietet die Hermann-Herzog-Schule?

Die Hermann-Herzog-Schule ist eine sonderpädagogische Einrichtung für sehbehinderte Kinder und Jugendliche und damit Teil des öffentlichen Schulwesens. Vieles stimmt daher mit den Grund- und Werkrealschulen Baden-Württembergs überein. Z.B.

  • unsere Bildungspläne; diese werden ergänzt durch unser Schulcurriculum. Wir haben die Bildungsgänge Grund- und Werkrealschule und Förderschule und unterrichten nach den Bildungsplänen dieser Schularten, ergänzen sie aber durch den speziellen »Bildungsplan für die Schule für Sehbehinderte«.
  • die Grundschulempfehlung, die zum Besuch der weiterführenden Schulen berechtigt oder die Möglichkeit der Hauptschulprüfung (optional) bzw. der Mittleren Reife (regulär). In Klasse 4 erhalten unsere Grundschüler die in Baden-Württemberg übliche Grundschulempfehlung, die sie zum Besuch weiterführender Schulen (Werkrealschule, Realschule, Gymnasium) berechtigt. In Klasse 9 nehmen unsere Hauptschüler an der regulären Hauptschulabschlussprüfung teil; selbstverständlich bekommen sie dabei den gesetzlich zustehenden Nachteilsausgleich.


Das Besondere an unserer Hermann-Herzog-Schule ist, dass wir unserer Schülerschaft stark individualisierte Lernräume anbieten, als fachgerechte Antwort auf die Lernbedürfnisse und Lernvoraussetzungen unserer sehbehinderten Schülerinnen und Schüler.

  • Klassengrößen mit maximal zehn Schülerinnen und Schüler
  • eine spezielle Einrichtung und Ausstattung, die auf den besonderen Förderbedarf unserer Schülerschaft im Sehen ausgerichtet ist
  • zahlreiche technische Hilfsmittel stehen zur Verfügung
  • Ganztagsangebot mit Mittagessen
  • Schülerbeförderung
  • fachlich spezialisiertes Personal (Lehrkräfte mit sonderpädagogischer Qualifikation)
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Ärzten, mit Erziehungsberatungsstellen und Förderzentren
  • intensive Kooperation mit der benachbarten Berufsschule
    Zusätzlich besteht die Möglichkeit, im Rahmen des kooperativen Berufsvorbereitungsjahres, den Haupt- und Berufsschulabschluss in kleinen Lerngruppen zu absolvieren. Im Weiteren besteht eine Kooperation mit der Berufsfachschule.
  • eine flexible Eingangsstufe Grundschule mit jahrgangsübergreifendem Unterricht und eine flexible Eingangsstufe Werkrealschule
  • eine spezielle Förderung im Sehen
    z.B. Mobilitätstraining; Low Vision Angebote und Maschinenschreiben
  • ein differenziertes therapeutisches Programm
    • Musiktherapie
    • Reittherapie
    • Psychomotorik
    • Sprachtherapie
    • Trommeln
  • Stärke-Tage (-> Leitziel) die speziell veranstaltet werden, um Schüler und Schülerinnen zu stärken
  • ganzjährige Stärkeangebote
    • Selbstbehauptungskurs für Mädchen der Hauptschule
    • Stärkekurs für Jungen ab Klasse 3
  • Service-, Learning-Projekte und Angebote zur Förderung selbstständiger Lebensführung (FösL-Kurse)
    • Begegnungsprojekt mit dem Seniorenstift St. Elisabeth Heilbronn
    • Arbeiten im Tierheim Heilbronn
    • Arbeiten im Wald, begleitet von einer Försterin
    • Unterhaltung eines Schulcafés (Café Winzig)
    • Kursangebot: Ernährungsführerschein
    • Kursangebot: Schulgarten (einschließlich der Unterhaltung des Schulgeländes)
  • Kooperationsprojekte: Schule - Verein
    Kanu- und Ski-Club Union Böckingen, DAV Heilbronn
  • Kultur- und Freizeitangebote, wie
    Klettern, Salsa, Poi, Fitnessstudio, Goalball usw.
    Theaterbesuche, Literaturwerkstatt, Autorenlesungen usw.
  • Projekte oder Kurse zur Teilhabe am öffentlichen Leben in Heilbronn:
    Trommeln, Flötengruppe, Wettkämpfe wie Trollinger Marathon und das Drachenbootrennen
  • familiäre Atmosphäre
sehbehinderte, lebensfrohe Kinder bei Aktivitäten, die das Sehen fördern